Das Fährtentraining
                        Gleich vorweg möchte ich sagen  Jeder Weg führt nach Rom  das ist zum Beispiel ein Weg der mir persöhnlich sehr gut gefällt
                                                                                                   ( Fährtentraining nach Horst Böthig)
 
                                                                             Dunja
 
   Wahrnehmung der Fährte für den Hund:
 
  Durch das treten der Fährte wird eine Bodenverletzung hervorgerufen.Pflanzensäfte treten aus und verändern
  den Geruch sofort .
  Dieser spontane Geruch nimmt dann relativ schnell wieder ab und wird zum Gärungs und Verwesungsgeruch .
  Zusätzlich verliert der Fährtenleger auch Hautschuppen,Haare,... und verleiht der Fährte seinen Eigengeruch.
 
   Fährtenwetter:
 
     günstig:   Windstille,feucht,Nieseln,nicht heiß,wenig Schnee
    ungünstig: Sturm,starker Wind,Hitze,Trockenheit,Wolkenbruch,starker Schneefall
 
  Auswahl und Einsatz von Futter als Triebziel:     
   
    Bei der Futterfährte ist generell darauf zu achten dass der Hund auch Hunger hat.
  Die ausgewählten Leckerli sollten auf jeden Fall klein und nicht hart sein zB.Wurststückchen,Käse,...
  
  Vorbereitung zum Fährten:
  
  Welpen,Junghund,aber auch erwachsene Hunde,mit dene man Fährtenarbeit beginnen möchte,bringt man 
  zunächst wortlos in das Suchverhalten.Dazu füttert man Leckerli aus der Hand macht dabei einen kleinen
  Schritt rückwärts und läßt einige Leckerli genau in den Fußabdruck landen.Beginnt der Hund am Boden zu
  schnüffeln un findet ein Leckerli wird sofort das Komando "Such" dazu gegeben.Entscheident ist das man
  den Hund in der Schnüffelphase aus der Arbeit mit einen weiteren Leckerli herausnimmt und beendet.
 
  Das Herausnehmen des aktiven Hundes aus der Arbeit:
 
  Dem Hund wird bei intensiven Suchen am besten,wenn er gerade ein Leckerli ergattert - vom Hundeführer (HF)
  ein weiteres Leckerli unter die Nase geschoben.Der HF geht wortlos mit seinen Leckerli rückwärts
  und der Hund sollte mit der Nase am Leckerli des HF kleben.Ist der HF 3-4 Schritte rückwärts mitsamt
  seinen Hund weggegangen bleibt er stehen,wodurch der Hund sich setzt.Dann erst bekommt der Hund sein 
  Leckerli,und die Arbeit ist somit beendet.
 
  Das Fährtenquadrat: 
 
    Nimm einen Fährtenstecken (er wird immer links zum HF )  zum markieren des Starts der Fährte gesetzt.
  Man trete einen Quadratmeter von aussen nach innen aus und verstreue kleine Futterbrocken,in den getretenen 
  Bereich.Diesen Bereich immer mit einen großen Schritt nach außen verlassen, um nicht eine falsche Fährte nach
  außenweg zu erzeugen.
 
   
 
  Das Fährtenquadrat dient:
 
      Zum Training der Schnüffelatmung bei der,der Hund ca.6 Atemzüge pro Sekunde bei geschlossenen Fang
      absolviert.
      Zur Leistung und Konzentrationssteigerung des Hundes den Schnüffelarbeit ist extrem anstrengend für den
      Hund (bei sehr schwierigen Fährten kann die Körpertemperatur des Hundes sogar enorm steigen, bis in den
      Bereich des Fiebers).Hier kann das Fährtenquadrat effizient genützt werden,denn es fordert den Hund
      pysisch und psychisch maximal,bei geringen Zeit und Platzaufwand für den Hundeführer.
      Zur Verknüpfung des Komandos "Such" mit dem entsprechenden korrekten Verhalten des Hundes.
      Zur Verbesserung der Toleranz gegen die Frustration des Hundes bei Korrekturmaßnahmen,da der Hund
      nach der Korrekturphase automatisch wieder posetiv eingestimmt wird.Eigentlich werden bei dieser Arbeit
      nicht viel Korrekturen nötig sein,da der Hund sowiso nur im Quadrat Triebbefriedigung erlangt und daher
      schnellstens lernen wird,sich selbst zu korrogieren.
 
  Das Ausarbeiten des Fährtenquadrates: 
 
    Der Hund wird ruhig an den Start des Fährtenquadrates gebracht und soll dort kurze Zeit verweilen .
  (Am besten vermittelt man den Hund gleich jene Position,die er in Zukunft auch am Fährtenabgang einnehmen soll.)
  Hat der Hund das Komando "Such" korrekt verknüpft, kann es bereits als Komando benützt werden.
  Anderfalls wartet der HF bis der Hund selbst zu schnüffeln beginnt und gibt erst dann das Komando " Such".
  Man läßt den Hund einige Leckerli erschnüffeln und nimmt ihn ( wie oben beschrieben "das herausnehmendes
  des aktiven Hundes aus der Arbeit") in der aktiven Phase aus der Arbeit heraus.
  Nähert sich der Hund den Rand des Fährtenquadrates,muss der HF sehr aufmerksam sein.
  Sobald der Hund aus den Quadrat hinaus schnüffelt wird das Komando "Nein" gegeben.Darauf hin sollte sich
  der Hund wieder ins Quadrat korrigieren.Zu beginn ( oder falls der Hund das Komando " Nein" noch nicht
  korrekt verknüpft hat,wird gleichzeitig mit dem Komando an der Leine gezupft um den Hund auf jedenfall ins 
  Quadrat zurück zu korrigieren.Der Hund lernt ziehmlich schnell das er im Quadrat bleibt,denn draußen gibt es
  nichts zu holen.
  Man soll die Arbeit im Fährtenquadrat am Anfang nur mit kurzen z.B 5-10 min. Abschnitten beginnen und 
  langsam steigern.Falls nicht mehr genug Futterbrocken vorhanden sind ,kann beliebig ohne das der Hund es merkt
  nachgestreut werden.Außerdem wird der Hund wärend der aktiven Phase auch wieder mal vom HF gelobt( mit
  der Hand über den Rücken streichen,Flanken berühren)
  Versucht der Hund die Arbeit selbst zu beenden, wartet der HF darauf,dass er die Arbeit wieder aufnimmt
  und nimmt den Hund erst in der aktiven Phase aus dem Quadrat heraus.
 
  Fährten "Quadrat" für Fortgeschrittene: 
 
    Hat der Hund die Arbeit verstanden kann man das Quadrat auch mal zu einen Kreis oder Dreieck umbauen.
  Oder eine Verleitfährte von einer fremden Person durchkreuzen lassen.( sehr schwer nicht zu früh damit
  beginnen)
 
 
     
 
       
 
     Das Verweisen wird immer erst abseits der Fährte perfektioniert.Zum üben dient dann auch die sogenannte
  Gegenstandstrasse.